Am einfachsten: Foto vom Etikett machen, Text auf dem Handy markieren und hier einfügen. Oder abtippen, Komma zwischen den Zutaten reicht.
Zum Beispiel „Rohasche“, „tierische Nebenerzeugnisse“ oder „Maisgluten“.
Fünf Etikett-Tricks, die du kennen solltest
Alles legal, aber leicht zu übersehen. Wenn du die einmal kennst, liest du jede Verpackung anders.
Die 4-Prozent-Regel
„Mit Huhn“ heißt: mindestens 4 % Huhn. „Reich an Huhn“ heißt mindestens 14 %. Steht nur „Huhn“ im Produktnamen, müssen es mindestens 26 % sein. Und „mit Geschmack nach Huhn“? Da gibt es gar keine Mindestmenge.
Frischfleisch zählt mit Wasser
Frisches Fleisch besteht größtenteils aus Wasser. Im Trockenfutter verdampft das bei der Herstellung. „40 % frisches Lamm“ klingt viel, im fertigen Kroketten-Futter bleibt davon aber nur ein Bruchteil übrig.
Splitting
Zutaten stehen nach Gewicht sortiert. Wird Mais aufgeteilt in Maismehl, Maisgluten und Maisstärke, rutscht jeder Teil weiter nach hinten. Zusammengerechnet wäre Mais vielleicht die Hauptzutat.
Sammelbegriffe
„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ ist eine erlaubte Kategorie. Welches Tier drinsteckt, darf von Charge zu Charge wechseln, ohne dass sich das Etikett ändert. Für Hunde mit Unverträglichkeit ist das ein echtes Problem.
Rohasche ist keine Asche
Der Begriff klingt schlimm, meint aber nur den Mineralstoffgehalt. Er wird im Labor bestimmt, indem man eine Probe verbrennt. Niemand kippt Asche ins Futter.
Du weißt jetzt, was drin ist. Aber passt es zu deinem Hund?
Ein gutes Etikett ist ein Anfang. Ob das Futter zu Verdauung, Alter, Aktivität und Vorgeschichte deines Hundes passt, ist eine andere Frage. Genau die klären wir in der Ernährungsberatung.
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Der Etikett-Übersetzer ordnet Zutaten allgemein ein und kennt deinen Hund nicht. Ein „Lieber meiden“ heißt nicht, dass ein Futter gefährlich ist, und ein grüner Punkt garantiert nicht, dass dein Hund es verträgt. HealingPaws ist kein Ersatz für tierärztliche Beratung.